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Psychosomatische Energetik (PSE) – Blockaden energetisch heilen

Um die Wirkweise der PSE zu verstehen, ist es wichtig, zunächst einmal zu verstehen, wie Gefühle in unserem Körper entstehen. Unsere Gefühle sind eng mit endokrinologischen Prozessen im Körper verbunden, Botenstoffe bzw. Hormone beeinflussen, wie wir uns fühlen. Wenn beispielsweise Gefahr besteht, schüttet der Körper sofort Stresshormone wie Adrenalin oder Cortison aus. Dadurch werden Kräfte mobilisiert und Schmerzen können für einen Moment in den Hintergrund treten. Unser Körper reagiert schneller, als unser bewusster Verstand dies wahrnehmen kann.

In unserer Kindheit bereits lernen unsere Drüsen, die die Botenstoffe ausstoßen, auf bestimmte Situationen zu reagieren. Ein Kind beispielsweise, das immer wieder Angst erlebt, wenn der betrunkene Vater nach Hause kommt, verbindet den Geruch von Alkohol mit Gefahr. Ist dieses Kind erwachsen und sitzt in der Straßenbahn, und es setzt sich jemand dazu, der nach Alkohol riecht, reagieren die Drüsen sofort mit dem, was sie gelernt haben: Stresshormone ausschütten.

Ein zentraler Gedanke der PSE ist die Verbindung zwischen unseren Drüsen und den sieben Energiezentren, den Chakren. (Die Hinduisten haben spannender Weise die Chakren dort platziert, wo wir unsere Drüsen haben.) Dr. Reimar Banis, der Entwickler der PSE, hat diese Verbindung aufgegriffen und hat die Themen, die die Hindus den Chakren zuordneten, den entsprechenden Drüsen zugeordnet. So steht beispielsweise das Wurzelchakra für Themen wie Vertrauen ins Leben, in uns selbst, bis hin zum Kronenchakra, das für Vertrauen in eine höhere Instanz steht.

In der Behandlung wird zunächst geschaut, welches Energiezentrum beziehungsweise welche Drüse besonders belastet ist. Anschließend wird innerhalb dieses Themenbereichs die zugrunde liegende Blockade und deren Größe gesucht bzw. gemessen.

In der Psychsomatischen Energetik werden spezielle homöopathische Komplexmittel eingesetzt, die den Körper dabei unterstützen, die gespeicherten emotionalen Belastungen zu regulieren und das Reaktionsmuster zu verändern.

Ist eine solche Behandlung abgeschlossen, so werden die Drüsen von alten Angstmustern nicht mehr getriggert. Um bei dem Beispiel mit dem Alkoholgeruch zu bleiben: Das erwachsene Kind, neben das sich eine Person setzt, die nach Alkohol riecht, steht einfach auf und setzt sich woanders hin.

In den vergangenen 25 Jahren meiner therapeutischen Arbeit hat sich meine Überzeugung immer weiter verstärkt, dass auch viele chronische Erkrankungen und psychosomatische Beschwerden mit abgespaltenen Anteilen und den dadurch entstandenen körperlichen Reaktionsmustern zusammenhängen.

Immer wieder kommen Menschen zur mir, die über lange Zeit erschöpft sind, unter chronischen Schmerzen oder Beschwerden leiden, oder Symptome haben, die medizinisch abgeklärt wurden, ohne dass eine eindeutige Ursache gefunden wurde. In solchen Fällen kann die SE (Psychosomatische Energetik) eine wertvolle Hilfe sein, weil sie den Menschen nicht nur auf der Ebene des Denkens und der Gefühle betrachtet, sondern auch die körperliche und energetische Ebene einbezieht.

Besonders förderlich ist die PSE auch bei kleinen Kindern, die noch nicht in der Lage sind, ihre inneren Prozesse sprachlich auszudrücken.

Im laufenden therapeutischen Prozess kann die PSE manchmal wie ein Katalysator wirken. Zum Beispiel wenn ein Mensch bereits intensiv mit sich arbeitet und dennoch das Gefühl hat, dass ein Thema feststeckt oder eine innere Blockade den weiteren Prozess erschwert.

Für mich ist die Psychosomatische Energetik eine wertvolle Ergänzung meiner therapeutischen Arbeit, weil sie den Menschen auf einer ganzheitlichen, energetischen Ebene erfassen kann.

Die Einnahme der PSE-Tropfen dauert in der Regel ein bis zwei Monate

 

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